3 Fragen zur rechtlichen Regelung von Telefonmarketing im B2B-Bereich

Die rechtlichen Regelungen zum Telemarketing in Deutschland – insbesondere im B2B-Bereich – sind immer wieder ein Thema. Weil das so ist, haben wir hier nochmal die drei wichtigsten Regelungen für Sie zusammengefasst:

Welches Gesetz regelt das Telefonmarketing?

2009 wurde das „Gesetz zur Bekämpfung unerlaubter Telefonwerbung und zur Verbesserung des Verbraucherschutzes bei besonderen Vertriebsformen“ verabschiedet. Daraus ergaben sich zahlreiche Änderungen im BGB, UWG (Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb) und dem TKG (Telekommunikationsgesetz).

Dürfen Geschäftskunden im B2B angerufen werden?

Diese Frage kann man am ehesten mit „Jein“ beantworten. Sog. Cold Calls sind auch hier nicht erlaubt, denn das TKG regelt, dass auch im B2B-Bereich zumindest eine mutmaßliche Zustimmung vorliegt – und zwar nicht nur bezogen auf die Inhalte, sondern auch auf die Art und Weise der Werbung (hier: Telefonmarketing).

Der Bundesgerichtshof hat 2001 entschieden, dass ein Gewerbetreibender Telefonwerbung akzeptieren muss, wenn sie

„seinen Interessen noch in einem solchen Maße entspricht, dass die damit verbundenen Belästigungen als hinnehmbar erscheinen“;

auch,

„wenn die Werbung aus der Sicht des Anzurufenden ebensogut oder sogar besser auf schriftlichem Wege erfolgen könnte“.

Darf im Telemarketing die Rufnummer unterdrückt werden?

Nein, auch hier kommt das TKG ins Spiel. Wer dagegen verstößt, dem drohen Bußgelder bis zu € 10.000,-.

Wenn Sie vor dem Outsourcing Ihrer Telefonmarketing-Aktivitäten Fragen oder gar Sorgen haben, ob dieses oder jenes geht und rechtlich in Ordnung ist, sprechen Sie uns bitte an.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen einen erfolgreichen Wochenstart,
Ihr elders & freunde Team

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