Kummerkasten für Telefonmarketing Geschädigte

Telefonmarketing im B2B wird leider nicht von allen, die es einsetzen, professionell umgesetzt.

Bei manchen scheitert es an der Nachbereitung eines Telefonats, andere vergeigen schon den Einstieg. Das „Nein“ des Angerufenen verhallt oftmals beim Anrufer – woran das liegt, wissen die Götter. Fragen des Kunden werden übergangen, da Antworten fehlen. Vorbereitung auf das Telefonat? Fehlanzeige!

Wir wollen an dieser Stelle den kleinen und großen Fehlern des Telefonmarketings auf die Spur kommen. Mit Ihrer Hilfe. Nutzen Sie unseren „Kummerkasten„, um sich mal (anonym oder nicht) den Frust von der Seele zu reden.

Der letzte Anruf war eine Katastrophe? Der Anrufer am anderen Ende hörte Ihnen überhaupt nicht zu? Als Sie eine Frage stellten, Funkstille? All das wollen wir wissen! Schreiben Sie uns, was Sie stört!

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare!

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3 Comments
  1. Simon

    Hallo,

    ich persönlich habe oftmals die Erfahrung gemacht, dass viele Unternehmen Ihre Mitarbeiter bezüglich der am Telefon anzubietenen Produkte zu wenig oder gar nicht schulen (aber auch in puncto Freundlichkeit). Erst kürzlich hatte ich einen Anruf von einem Telekommunikatiosanbieter der mir ein „sagenhaftes“ Angebot unterbreiten wollte. Fernsehen für alle Programme die ich mir vorstellen könnte, kostenfrei rund um die Uhr telefonieren und surfen im Internet und und und. Hörte sich wirklich prima an, was er da offensichtlich von einem Blatt oder Vorlage fast monoton ablas. Dann war ich an der Reihe, nachdem es mir endlich gelang, die monotone Stimme zu unterbrechen. Und nun machte ich einen Fehler: Ich erkundigte mich nach den technischen Möglichkeiten, woraufhin mir nach einiger Zeit recht unwisch entgegnet wurde:“Hören Sie mal, ich bin kein Techniker. Da müssen Sie sich schon selber informieren.“ Na toll, ab hier war das Telefonat für mich beendet.

    Gruß

    Simon

  2. Die schlimmsten Anrufer sind jene, die auf Provision arbeiten. Sie sind nicht nur furchtbar aufdringlich, sondern sprechen oft so schnell und monoton, dass man gar nicht folgen kann.

    Grundsätzlich mag ich es aber so oder so nicht, von wildfremden Firmen angerufen zu werden. Meine erste Frage lautet dann immer, woher der Anrufer eigentlich meine Telefonnummer hat. Neuerdings werden Telefonnumern offenbar sogar vom Computer generiert, um auch jene zu erreichen, die man im Telefonbuch nicht findet.

    Wie auch immer: Am Telefon würde ich nie etwas kaufen. Zuerst will ich mich umfassend über ein Produkt informieren. Und das geht am besten im Internet.

  3. Hallo Frau Frolik,
    vielen Dank für Ihren Kommentar.
    Besonders beim ersten Teil stimme ich Ihnen vollkommen zu. Hier beginnt schon das eigentliche Problem bei den Unternehmen, welche Telefonmarketing Agenturen mit Werbung beauftragen, jedoch nur auf Provisionsbasis vergüten wollen. Hier werden oft Dienstleister beauftragt, die entweder ihren Sitz im billigen osteuräischen Ausland haben oder Dienstleister, die ihrerseits eine Chance zum schnellen Euro sehen.
    Hierbei werden dann oftmals nicht nur mangelhaft geschulte und unter massivem Druck arbeitende Mitarbeiter eingesetzt, die genauso wie der Dienstleister selbst nur auf Provision bezahlt werden. Zusätzlich werden diese Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter teils durch Powerdialing zusätzlich unter Druck gesetzt, was dann mehrheitlich im Fiasko endet. Gerade das Thema Powerdialing hatte ich heute bereits in Twitter thematisiert.

    In Punkto Verkauf stimme ich Ihnen 100% zu, ich selbst habe ebenfalls noch nie etwas am Telefon bestellt – außer beim Telefonprovider, dann aber durch initiativen Anruf meinerseits.
    Aktiver Telefonverkauf ist ein Relikt aus den 90ern und hat in der heutigen Zeit nichts zu suchen.

    Insgesamt muß man aber zwischen b2b und b2c differenzieren, denn eine qualitativ hochqualifizierte Ansprache an eine kleine gut selektierte Zielgruppe kann für beide Seiten eine Bereicherung sein. Bei elders & freunde haben wir dies gerade für ein internationalen Konzern festgestellt – die Zielgruppe ist klein und handverlesen und bedankte sich mehrheitlich bei uns für den Anruf. Dies ist die weniger bekannte Seite des Telefonmarketings – leider.

    Sonnige Grüße

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