Wer hat Angst vor… der Sekretärin?

Wer sich länger als 10 Jahre mit Telefonmarketing beschäftigt und das ein oder andere bereits vergilbte „Fachbuch“ dazu gelesen hat, kennt Tipps wie: „Sekretärinnen müssen zunächst mit raffinierten Tricks und Täuschungsmanövern überwunden werden, um zum Entscheider zu gelangen…“ Das ist wahrscheinlich auch einer der Hauptgründe, warum es Erstanrufer heute zu unsagbar schwer haben – man glaubt ihnen vieles einfach nicht mehr.

Böse Zungen behaupten sogar, manch eine Sekretärin würde sich „aufspielen“, sich „wichtig machen“ und grundsätzlich niemanden durchstellen. Dass viele Entscheider dies anordnen, vergessen viele.

Doch wie „nehmen wir die Hürde ‚Sekretärin'“ denn nun?

Wir sollten uns zunächst einmal die Frage stellen, ob die Sekretärin überhaupt eine Hürde ist. Nein, keineswegs. Ganz im Gegenteil. Nicht nur, dass Sie in 99 von 100 Fällen nicht an IHR vorbeikommen, nein SIE kann sogar Ihr Türöffner sein. Wenn Sie sie zu Ihrer Bündnispartnerin machen. Sekretärinnen sind schließlich qualifizierte Angestellte, die korrespondieren, verhandeln und organisieren können.

Oft gehörte Sätze sind jedoch leider „Das möchte ich gerne Ihrem Chef persönlich sagen.“ oder „Das muss ich mit einem Entscheider besprechen.“. Mit derartigen Sätzen setzen Sie sich meist selbst „Schachmatt“, Ihre Chancen sind vertan.

Versuchen Sie es stattdessen lieber mal damit, die Sekretärin „einzuweihen“, sie „mit ins Boot zu holen“. Sehen Sie Sekretärinnen und Assistenten als Türöffner. Haben Sie sie erst einmal überzeugt, wird SIE für Sie beim Chef vorsprechen. Könnte es besser laufen?

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